Antonius Faustus Naironus bemerkte bereits
1671 in seinem Buch "De saluberrima potione
cahve" die Legende dass es einem äthiopischen
Hirten aufgefallen sei dass ein Teil der Ziegenherde
die vom Baum mit den roten Früchten gegessen
hatten, nachts länger wach waren. Nachdem
ein Hirte ebenfalls die Früchte probierte,
stellte Dieser ebenfalls eine belebende Wirkung
fest. Aus den Früchten wurde ein Trunk
gekocht der zum Meditieren bis tief in die
Nacht benutzt wurde. Andere Legenden besagen
dass ein Hirte die ungenießbaren roten
Frückte ins Feuer spuckte, und Sie dadurch
den Geruch freigaben. So entstand das Rösten
von Kaffee.
Im 15 Jahrhundert war der Kaffeeanbau
bis nach Arabien verbreitet, und der Haupthandelsplatz
für das Monopol war die Hafenstadt Mocha
(daher auch der Name Mokka).
In 1659 eröffnete das erste Kaffeehaus
in Marsailles, und in 1672 in Paris. Das erste
Wiener Kaffeehaus eröffnete in 1683 nachdem
im Kampf gegen die Türken 500 Sack kaffee
erbeutet wurden. Bei uns in Deutschland wurde
Kaffee zum ersten mal in Bremen ausgeschenkt,
im Jahr 1673.
Die Kaffeepflanzen wurden später über
europäische Kolonien auf der ganzen Welt
verteilt. Vor allem in Äquator-Nahen
gebieten ohne große Temperaturextreme
wächst der Kaffee besonders gut.


